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Dalmatien - SinjInformationen zu SinjSinj und die Landschaft Cetinska krajina sind einen Besuch wert. Die größte Attraktion der Stadt, die Sinj im In- und Ausland bekannt gemacht hat, ist zweifellos das traditionelle Reiterspiel “Sinjska alka” mit dem Brauch des Ringelstechens. Es wird jedes Jahr an dem Mariä Himmelfahrt (15. August) zunächst liegenden Sonntag abgehalten – zum Gedenken an den Sieg über das türkische Heer im Jahre 1715. Die in traditionelle Trachten gekleideten Alka-Reiter müssen im Galopp auf den an einem Draht über der Straße aufgezogenen Ringel zureiten und mit der Lanze in seine Mitte treffen. Der Alka-Reiter mit den meisten erzielten Punkten ist Sieger. Das Alka-Reiterspiel wird jedes Jahr von vielen Touristen aus dem In- und Ausland besucht.Der Brauch des Ringelstechens geht einher mit einer mehrere Jahrhunderte währenden Tradition der Pferdezucht und der Veranstaltung von Pferderennen. Die Reitbahn von Sinj bietet Reiterausflüge und Reitkurse an. In unmittelbarer Nähe der Reitbahn liegt ein Sportflughafen mit einer Rasen-Start- und Landebahn. Äußerst reizvoll sind die Umgebung von Sinj und das gesamte Gebiet der Cetinska krajina (Flüsse, Quellen, Seen, Höhlen, das Feld Sinjsko polje). In dieser unberührten Naturlandschaft kann man einen schönen Urlaub verbringen, in dem für ein reiches Angebot an Sport- und Freizeitaktivitäten wie etwa Jagd und Fischfang gesorgt ist. Unterkunft bieten zahlreiche Pensionen, in denen man die Speisen der traditionellen Küche von Sinj und der Cetinska krajina genießen kann: Frösche, Flußkrebse, Forellen, “arambaSiCi” – dalmatinische Krautwickel, Lammfleisch, Wild). Auch als Wallfahrtsort hat Sinj eine langjährige Tradition. Bereits seit drei Jahrhunderten pilgern Gläubige zur Wundertätigen Madonna von Sinj. Der Feiertag Mariä Himmelfahrt wird besonders festlich begangen, SINJ, Stadt in der Landschaft Cetinska Krajina, 34 km nordöstlich von Split; 326 m ü.d.M.; 11378 Einw. Aus der Römerzeit stammt ein Opferstein, auf dem der Name Genio Osiniatum erwähnt wird. Unweit von Sinj, in Citluk, liegen Reste des römischen Aequum. Historische Quellen aus dem 14. Jh. erwähnen das Franziskanerkloster und die Marienkirche, die später von den Türken zerstört wurden. I. F. MacanoviC begann 1698 mit dem Bau der Pfarrkirche der Madonna von Sinj. Die Kirche wurde mehrmahls abgerissen und Ende des 18. Jh. erneuert, als man auch ein Franziskanerkloster hinzubaute. In der Sakristei wird ein gotischer Kelch aus dem Jahr 1402 aufbewahrt, im Kirchenraum ist ein Gemälde der Wundertätigen Madonna von Sinj (eine venezianische Arbeit aus dem 17. Jh.) zu bewundern. Das Franziskanerkloster birgt eine reiche naturwissenschaftliche, ethnographische und archäologische Sammlung (monumentale Plastiken aus dem antiken Aequum). Die Festung KamiCak über der Stadt wurde zu Beginn des 18. Jh. von Ignacije MacanoviC errichtet. Im Ortskern sind eine Büste des Dichters Dinko SimunoviC sowie das Denkmal eines Alka-Reiters (1965), beides Werke des Bildhauers Ivan MeStroviC, zu bewundern. Das Bronzeportal der Kirche der Madonna von Sinj (1987) ist eine Arbeit von Stipo Sikirica. _ Das Museum der Cetinska krajina birgt eine Sammlung zum Volksbrauch des Ringelstechens (Alka) sowie eine ethnographische und eine archäologische Sammlung. Quelle: htz.hr |
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